Projekte

Trinkwasserprojekte

Projekte ganz unterschiedlicher Art hat das "Hilfswerk Tamahú Guatemala" im oberen Polochictal im zentralen Hochland von Guatemala bereits realisiert. Seit dem Jahre 2006 liegt der Fokus jedoch eindeutig auf der Realisierung von Trinkwasserversorgungen für die indigene Bevölkerung von Tamahú. Mit dem Geologen Dr. Jürg Stäuble wissen wir einen ausgewiesenen Fachmann auf diesem Gebiet in unseren Reihen, was uns erlaubt, bestes Schweizer Know how nach Guatemala zu "exportieren", das nun der indigenen Bevölkerung auch in Projekten nutzbar gemacht werden kann, die nicht von unserer Organisation finanziert werden. Dies ist nebenbei ein wesentlicher Nachhaltigkeitsaspekt, der aus unseren Projekten resultiert.

Wir sind stolz auf die Tatsache, dass man die von uns unterstützten Dorfgemeinschaften daran erkennt, dass es auf den Wegen und rund um die Häuser sauber ist.

Realisierte und geplante Trinkwasserversorgungen (Dorf, Jahr Fertigstellung, Einwohnerzahl):

- Chimolon, in Abklärung
- Chipacay, 2020, 350 (z.Zt. im Bau)
- Sesalché, 2019, 290
- San Antonio, 2018, 480
- Jolomché, 2017, 420
- Sequib, 2016, 830
- Guaraxul, 2016, 390
- Yuxilha, 2015, 380
- Sesarb Sechaj, 2014, 280
- Panteón, 2014, 280
- Naxombal, 2014, 1'200
- Pantic Comunidad, 2013, 430
- Pantic Escuela, 2013, 330
- Sesarb, 2012, 330
- Santa Ana, 2012, 400
- Chipoclaj, 2011, 360
- Concepción der María, 2010, 400
- La Libertad, 2006, 230

Total, bis 2020, 7100

Für das gesamte Gemeindegebiet von Tamahú erfolgt zur Zeit eine Bestandesaufnahme aller gefassten und nicht gefassten Quellen, mit dem Ziel einen vollständigen und verlässlichen Quellkataster als Grundlage für künftige Trinkwasserprojekte zu erhalten. Die Erarbeitung des Quellkatasters erfolgt durch "Red de Agua" und ADICAY. Red de Agua ist die Gemeinschaft der Fontaneros (Brunnenmeister) und Mitglieder der Wasserkommissionen in den Dorfgemeinschaften von Tamahú.

Betonieren heisst in Tamahú Handarbeit.

Weitere Infrastrukturprojekte

Gestartet wurde das Hilfswerk "Verein Arztstation Tamahú" ursprünglich als Gesundheitsprojekt. In der Folge wurden die folgenden Infrastrukturaufgaben angepackt und umgesetzt:

  • Erste Arzstation im Zentrum von Tamahú
  • Ausbildung von Hebammen und Gesundheitspromotoren
  • Schulhaus in Sequíb
  • Realisierung des Gesundheitszentrums im Zentrum von Tamahú
  • Anlegen von Familiengärten
  • Finanzierungshilfe für den Bau des Bürogebäudes der Partnerorganisation ADICAY
  • Nothilfemassnahmen bei Vertreibungen und Naturkatastrophen
  • Rechtliche Massnahmen zur Sicherung der Quellrechte für die Trinkwasserprojekte
  • Förderung des Urwaldreservates und Vogelparadieses Chelemhá